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Das sind unsere beliebtesten Tauchspots Diese Seite druckenDiese Seite weiterempfehlenFeedback zu dieser Seite
 
Nordstrand Göhren: Zum Seitenanfang
Eine Scholle auf dem Sandboden am Göhrener StrandDie Basis liegt nicht einmal 15 Meter von dem ca. 50 Meter breiten, feinen Sandstrand entfernt. Das bedeutet kurze Wege mit der Ausrüstung, um ins Wasser oder ins Schlauchboot zu kommen. Für die Ausbildung ist der Sandgrund ideal, braucht man sich über zerschnittene Anzüge, aufgewirbelten Schlamm oder Verletzungen durch scharfkantige Muscheln oder durch Steine keine Gedanken zu machen. Lediglich die Ausrüstung, insbesondere der Zweitautomat, braucht nach einem Tauchgang über diesem feinen Sand eine extra Dusche mit Süßwasser.
Dass dieser Sandboden nicht ausgestorben und leer ist, kann man insbesondere nachts erleben. Schollen von der Größe eines Daumennagels bis zur stattlichen Pfannengröße sind das ganze Jahr über zu sehen. Auf dem Sandboden muss man aber schon sehr genau hinsehen. Die Schollen buddeln sich häufig im Sand ein und passen sich farblich dem Untergrund an. Da sieht man nur noch zwei neugierige Stielaugen aus dem Sand gucken. Tagsüber, aber insbesondere nachts, schießen beim näher kommen Sandaale aus dem Boden; manchmal sind es hunderte auf wenigen Metern. Das Wasser ist hier relativ flach - maximal 5 Meter kann man hier erreichen.
Schwierigkeitsgrad: 1 Interessantheitsgrad: 1
Seebrücke Göhren: Zum Seitenanfang
Blick über den Göhrener Strand auf die SeebrückeAls zweiter interessanter Tauchplatz ist die Seebrücke zu nennen. Nur ca. 100m von der Basis entfernt zeigen die Pfeiler der Brücke eine kleine aber interessante Unterwasserfauna und -flora. Dicht von Muscheln bewachsen sind sie gleichzeitig der Lebensraum für Garnelen, Seeskorpione, Seehasen und Seenadeln. Im Schatten der Brücke trifft man recht häufig Schwärme von Jungfischen.
Doch Vorsicht: In den Sommermonaten legen mehrfach am Tag Fahrgastschiffe an der Seebrücke an. Vor dem Tauchgang muss man sich unbedingt nach den An- und Ablegezeiten erkundigen. Da die Wassertiefe am Kopf der Seebrücke nur ca. 4-5m beträgt, kann der Tauchgang sonst gefährlich enden.
Schwierigkeitsgrad: 1 Interessantheitsgrad: 2
Der Buskam: Zum Seitenanfang
Tauchen am BuskamDer nächste interessante Tauchplatz ist der «Buskam» - Deutschlands größter Findling aus der letzten Eiszeit. Von der Basis aus geht man ca. 100m die Promenade nach rechts bis zum Ende und dann noch einmal ca. 200m am Strand entlang. Mit Kompasskurs 060° benötigt man etwa 15 bis 20 Minuten, bis man diesen gewaltigen Stein, der bei einer Wassertiefe von etwa 5 Metern noch aus dem Wasser ragt, erreicht hat. Der Weg dorthin ist kurzweilig. Im Sommer stark bewachsene Steinfelder wechseln mit sandigen Abschnitten und allerlei Getier wartet auf Entdeckung: Seehasen im Frühjahr, Seeskorpione, Schollen, Flundern, Steinbutt, Seenadeln, Garnelen, Aalmuttern,...
Schwierigkeitsgrad: 2 Interessantheitsgrad: 3
Das Nordperd: Zum Seitenanfang
Blick vom Wasser auf das NordperdDas Tauchrevier vor dem Nordperd erreicht man am einfachsten mit dem Schlauchboot. Vorbei am Buskam geht es vor der Landspitze «Nordperd» ca. 600 Meter weit hinaus. Wenn man hier vom Boot abtaucht, erreicht man bei ca. 11 bis 12 Metern den Grund und befindet sich mitten in einem riesigen Steinfeld. Taucht man dann in Richtung Land, erreicht man nach ca. 45 Minuten den 4-Meter-Bereich, in dem man sich vom Boot wieder aufnehmen lassen kann. Oftmals herrscht hier eine leichte Strömung, die das Gebiet für viele Tiere interessant macht. Unterwasserfotografen haben hier schon so manches Bild einfangen können. Allerdings verkehren hier auch relativ viele Segelboote, so dass sich die Mitnahme einer Oberflächenboje empfiehlt.
Schwierigkeitsgrad: 2 Interessantheitsgrad: 3
Thiessower Strand: Zum Seitenanfang
Blick über den Thiessower StrandDieses Tauchrevier liegt einige Autominuten von der Basis entfernt im Greifswalder Bodden. Da die Wasserzirkulation im Bodden nicht gerade hoch ist, sind die Sichtverhältnisse nicht gerade gut. Interessant sind die Steinpackungen in Strandnähe. Hier tummeln sich einige Fische herum. Häufig haben Fischer Ihre Netze bis weit in diesen Bereich gespannt, so dass das Tauchen hier nicht ungefährlich ist. Außerdem wird es von den Fischern nicht gerne gesehen, da sie Angst haben, dass jemand die Netze beschädigen oder den Fang rauben könnte.
Wir nutzen dieses Revier meist nur in den Wintermonaten, um die Ausbildung hier durchzuführen (Natürlich nur, wenn keine Netze gespannt sind!), wenn uns der Wind vor der Basis das Tauchen verbietet.
Schwierigkeitsgrad: 2 Interessantheitsgrad: 1
Kiessee Zirkow: Zum Seitenanfang
Der Kiessee in ZirkowAchtung:
Am Kiessee Ziekow befindet sich seit 2009 eine Wasserskianlage. Daher ist das Tauchen dort nur außerhalb des Liftbetriebes und mit Genehmigung des Betreibers erlaubt!

 
Der Kiessee in Zirkow ist zwischen Bergen und Göhren schön ruhig im Wald gelegen. Wie der Name schon sagt, diente er früher dem Kiesabbau, was seine interessante Unterwasserwelt formte. 2001 wurde er dann zum Baden und Tauchen freigegeben. Mit knapp 7,5 Metern ist er nicht besonders tief. Interessant sind aber die vielen Canyons, die sich durch die Baggerarbeiten ergeben haben. Die Navigation ist hier etwas schwierig, da man durch die ständig wechselnden Höhen- oder besser Tiefenunterschiede ständig abgelenkt wird. Es gibt mehrere Stellen im See, an denen man bequem im bauchtiefen Wasser stehen kann. Deshalb nutzen wir den See überwiegend zum Eistauchen. Über einem dieser "Berge" wird einfach ein Loch ins Eis gesägt und schon hat man einen idealen Einstieg. Für Anfänger ist der See nur bedingt geeignet, da das Ufer hier sehr steil abfällt und leicht Sedimente aufgewirbelt werden können. Mittlerweile gibt es hier schon viele Wasserpflanzen. Schnecken, Würmer und ähnliches Kleingetier findet man hier ebenfalls. Leider fehlt es hier noch an Fischen. Da müssen wir wohl noch etwas nachhelfen. Im Sommer trifft sich hier auch die Jugend zum Baden, Sonnen, Grillen und Party machen. Bei Lagerfeuer und lauter Musik landet da schon mal der eine oder andere Unrat im Wasser.
Schwierigkeitsgrad: 2 Interessantheitsgrad: 2
Kreidebruch Klein Stubben (Berglase): Zum Seitenanfang
Der Kreidebruch Klein StubbenAchtung:
Der Kreidebruch Klein Stubben ist jetzt ein Pachtgewässer. Das Tauchen und Angeln bedarf der Genehmigung durch den Pächter! Eine generelle Tauchgenehmigung haben nur die Behörden (Polizei und Feuerwehr) sowie durch Mitarbeiter von Schöni′s Tauch- und Sportbootschule begleitete Taucher.

 
In der Nähe von Samtens befindet sich die Ortschaft Berglase. Hier gibt es am Ortsausgang einen Weg in den Wald, der an einem idyllisch gelegenen Kreidebruch vorbei führt. Der See ist fast überall von Hügeln umgeben, so dass es nur wenige Einstiegsmöglichkeiten gibt. Dazu kommt, dass die anderen Zufahrten zum See so versperrt wurden, dass man die Ausrüstung noch einige Meter bis zum See tragen muss.
Über die Maximaltiefe gibt es viele widersprüchliche Meinungen. Wir haben jedenfalls noch keine größeren Tiefen als 17 Meter messen können. Das Wasser hat die typisch milchige Blaufärbung eines Kreidesees. Deshalb benötigt man hier eine leistungsstarke Lampe, um hier überhaupt etwas zu sehen. Aufgrund der schlechten Sicht nutzen wir diesen See eigentlich nur zur kalten Jahreszeit. Auch hier sorgt die Jugend durch wilde Partys für Verschmutzung des Ufers und des Seegrunds.
Schwierigkeitsgrad: 3 Interessantheitsgrad: 2
 
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©1995-2013 Schöni′s Tauch- und Sportbootschule • Letzte Änderung an dieser Seite: Montag, den 10. Januar 2011 um 11:00:16 Uhr